Historisches (Fortsetzung):

In einer Stiftungsurkunde des Klosters Abdinghof in Paderborn vom 2. November 1031 wird die Kirche erst- malig erwähnt.

Auch die Gründung von Volksdorf (früher Folchards- dorfa) fällt in die altsächsische Zeit. Nachweislich gab es den Ort 1029 n. Chr. Die Ländereien gehörten lange Zeit den Bischhöfen von Minden.

Im Jahr 1247 wurde Kuckshagen durch den Grafen von Roden angelegt. Ausgangspunkt dieses durch Rodung des Düllwaldes angelegten Hagenhufendorfes war der damals herrschaftlich schaumburgische Gallhof an der Gehle in Volksdorf.

Das Kirchspiel war früher wesentlich größer als jetzt. So gehörten neben Meerbeck, Niedernwöhren, Volks- dorf, Hespe, Enzen, Hobbensen, Hiddensen, Kucksha- gen, Wulfhagen, Helpsen, Nordsehl, Pollhagen auch große Teile des heutigen Stadthagen, zahlreiche Güter, Hofstellen, Domänen und Förstereien dazu.

Am 6. Mai 1945 erhielt der Meerbecker Bürgermeister einen folgenschweren Befehl der damaligen britischen

 

Militärregierung: Binnen zwei Tagen mussten fast alle Häuser des Dorfes geräumt werden.

Es folgte die Unterbringung von Zwangsarbeitern. 
Da nach wurden kurzfristig italienische Staatsbürger  einquartiert. Nach deren Rückkehr in die Heimat

flyer1000_03.gif (37974 Byte)

 

Seite 1 Seite 2 Seite 3